Sprache & Ton
Wie wir an der BBS II schreiben und sprechen — nahbar, klar und einladend. Damit alle Texte der Schule denselben freundlichen Ton treffen.
Haltung
Unsere Schüler:innen kommen aus vielen Ländern und mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen. Unsere Sprache muss daher vor allem eines sein: verständlich und einladend.
Kurze Sätze, einfache Wörter, eine Aussage pro Satz. Lieber zwei kurze Sätze als ein verschachtelter.
Wir reden mit den Menschen, nicht über sie. Aktiv statt passiv, freundlich statt amtlich.
Wir ermutigen. Kein Behörden-Ton, keine Abkürzungs-Wüste — sondern Sätze, die Lust auf den nächsten Schritt machen.
Ansprache
Schüler:innen und Interessierte sprechen wir grundsätzlich mit „Du" an — auf der Website, im Flyer, im Unterricht und in Social Media. Das ist nahbar und passt zu einer Schule, die Menschen willkommen heißt.
„Bitte reichen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen fristgerecht ein."
„Schick uns deine Bewerbung am besten bis zum 15. Juni."
„Die Anmeldung erfolgt über das Sekretariat."
„Melde dich einfach im Sekretariat an — wir helfen dir."
Geschlechtergerechte Sprache
Wir verzichten bewusst auf Genderzeichen wie Stern, Doppelpunkt oder Binnen-I (Schüler*innen, Schüler:innen). Diese Zeichen erschweren das Lesen — besonders für Menschen, die gerade Deutsch lernen, und für Vorleseprogramme. Stattdessen schreiben wir geschickt neutral.
Schüler:innen · Lehrer*innen · Ansprechpartner/-in
Lernende · Lehrkräfte · Ansprechperson · das Team · alle, die …
1. Neutrale Wörter nutzen: „die Lernenden", „die Lehrkräfte", „die Auszubildenden", „das Kollegium", „die Klasse".
2. Direkt ansprechen (Du/Ihr): „Bring deine Unterlagen mit" statt „Schüler*innen bringen ihre Unterlagen mit".
3. Den Plural oder Relativsätze nutzen: „alle, die sich anmelden" statt „jeder Anmelder".
4. Sache statt Person: „die Anmeldung" statt „der/die Anmeldende".
Schreibweisen
Damit wiederkehrende Begriffe immer gleich geschrieben werden.
kurzlang